Stromverbrauch im Haushalt in Echtzeit 2017

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Stromverbrauch in Deutschland: Soviel Strom verbraucht ein Haushalt in Echtzeit

Strom ist eines der wichtigsten Elemente in unserem modernen Leben, und eben ein solches ist ohne ihn kaum noch vorstellbar. Selbst wenn wir friedlich schlummern, brauchen Wecker, Kühlschrank und andere Geräte im Stand-by-Modus Stunde für Stunde dieses kostbare Gut.

stromverbrauch haushaltGerade aufgestanden, Kaffee gemacht, elektrisch die Zähne geputzt und ab unter die Dusche, natürlich mit Durchlauferhitzer, danach schnell die Haare geföhnt. Alle diese technischen Errungenschaften machen uns das Leben einfach, dennoch verursachen sie jeden Monat Kosten, die manch einem die Haare zu Berge steigen lassen.  Dabei werden immer mehr Geräte „elektrisch“. Computer, Handy und Tablet gab es vor einigen Jahrzehnten noch nicht. Und auch selbst Autos sind heutzutage per Strom unterwegs.

Dabei wird Strom immer teuer. Waren es im Jahr 2000 noch durchschnittlich 24,15 Pfennig /kWh (0,12€ / kWh) müssen Verbraucher im Jahr 2016 schon 28,7 Cent / kWh Stunde berappen. Das ist eine Preissteigerung von 240%!

Unser eigens entwickelter Stromzähler zeigt Ihnen in Echtzeit den Stromverbrauch deutscher Durchschnittshaushalte auf. Allerdings zeigen wir Ihnen nicht nur die Gesamtsumme auf, sondern zeigen Ihnen, auf welche Bereich im Haushalt der Verbrauch aufläuft.

Doch Strom lässt sich ganz einfach sparen. Beachten Sie hierzu unsere Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihr Portemonnaie zu schonen.

5 Tipps zum schnellen Strom sparen

  1. Kochen Sie immer mit Deckel auf dem Topf. Hier lassen sich um bis zu 30% an Energie einsparen. Bei der Verwendung eines Schnellkochtopfs sind sogar bis zu 50% drin.
  2. Waschen Sie immer erst eine Maschine Wäsche, wenn Sie diese tatsächlich auch vollbekommen. Dazu sollten Sie eine möglichst niedrige Temperatur für den Waschvorgang wählen. Üblicherweise reichen 30-40°C aus. Ihre Wäsche wird trotzdem sauber und Sie sparen im Schnitt 40% Strom im Vergleich zu einer vollen Waschmaschine, die bei 60°C gewaschen wird.
  3. Nutzen Sie bei trockenem Wetter die Energie aus der Umwelt und trocknen Sie Ihre Wäsche auf der Leine. Ein Trockner mit der Energieeffizienz C verbraucht im Schnitt etwa einen Euro pro Trocknungsvorgang. Das lässt sich auf der Leine schnell einsparen. Alternativ sollten Sie über die Anschaffung eines umweltfreundlichen Wärmepumpentrockners nachdenken. Hier ist eine Kostenersparnis von bis zu 50% gegenüber alten Geräten mit einer schlechten Energieklasse drin.
  4. Überwachen Sie die Temperatur in Ihrem Kühlschrank und Ihrer Gefriertruhe. Viele Geräte sind zu kalt eingestellt oder haben einen ungünstigen Standort neben einer Wärmequelle. Stellen Sie den Kühlschrank auf etwa 7°C ein. Das reicht aus. Auch die Kühltruhe sollte niemals zu kalt eingestellt werden. Eine Temperatur vom maximal -18°C friert Ihre Lebensmittel gut genug ein. Falls Sie keine Temperaturanzeige an Ihren Geräten haben, gibt es spezielle Thermometer, mit denen sich die Temperatur innerhalb Ihrer Geräte sicher, einfach und zuverlässig nachmessen lässt.
  5. Reduzieren Sie die Hintergrundbeleuchtung von Fernsehern und Monitoren. Die meisten Geräte sind ohnehin viel zu hell eingestellt. So sparen Sie Strom ohne auf ein gutes Bild verzichten zu müssen.

stromspartipps haushaltDie 9 effektivsten Stromspartipps

  1. Tauschen Sie alte Glüh- und Hallogenbirnen gegen energiesparende LED Birnen aus. So lassen sich im Jahr viele Euro an Strom sparen, vorausgesetzt, Sie tauschen sämtliche Birnen in Ihrem Haushalt aus.
  2. Schalten Sie das Licht in Räumen, in denen Sie sich nicht aufhalten, aus. So lässt sich sehr schnell Energie sparen. Allerdings gilt es zu beachten, dass LED Birnen es nicht sehr gerne haben, wen sie andauern ein- und ausgeschaltet werden. Da diese ohnehin schon einiges an Energie einsparen, sollten Sie LED Birnen immer dann ausschalten, wenn Sie sich länger als fünf Minuten nicht in einem Raum befinden.
  3. Tauschen Sie Warmwasserspeicher gegen Durchlauferhitzer aus. Durchlauferhitzer erwärmen das Waser dann, wenn es gebraucht wird, und halten es nicht unnötig warm.
  4. Tauschen Sie alte, uneffiziente Elektrogeräte gegen neue aus. Alleine der Austausch eines alten Kühlschranks, der ja bekanntlich 24 Stunden am Tag läuft, kann eine Stromersparnis von 170kW pro Jahr bringen. Beim Geschirrspüler sind sogar fast 30% Kostenersparnis drin, wenn Ihr altes Gerät älter als 10 Jahre ist.
  5. Nutzen Sie Steckdosenleisten mit Schalter um Ihre Geräte wie Fernseher, Monitore, PC, Drucker und Co. immer komplett vom Strom abzuschalten und umgehen Sie so den Stand-by-Modus der einzelnen Geräte. Auch wenn ein Gerät nicht viel im Standby verbraucht, macht es die Summe. Mit einer Steckerleiste brauchen Sie nur einen Schalter umzulegen und alle Geräte sind vom Strom getrennt, und es lassen sich – je nachdem wie viele Geräte angeschlossen sind – bis zu 400 kW im Jahr im gesamten Haushalt an Strom sparen.
  6. Setzen Sie bei der Neuanschaffung eines PCs auf energiesparende Komponenten. Beachten Sie dabei immer: Lüfter und Prozessoren, aber auch leistungsstarke Grafikkarten sind wahre Stromfresser. Kaufen Sie daher ein Gerät, dass Ihre Bedürfnisse befriedigt und verzichten Sie auf weiteren Schnickschnack.
  7. Für all diejenigen, die ihr warmes Wasser mit Strom erzeugen: Denken Sie darüber nach, einen Durchflussbegrenzer einzubauen. So lassen sich die Kosten für Energie und Wasser um bis zu 30% in diesem Bereich reduzieren.
  8. Nutzer eines Warmwasserspeichers sind gut damit beraten, Ihre Geräte per Zeitschaltuhr zu steuern. Denn ganz ehrlich, brauchen Sie nachts um drei Uhr warmes Wasser?
  9. Und der wichtigste Tipp zum Stromsparen: Vergleichen Sie regelmäßig die Anbieter und wechseln Sie, wenn Sie einen günstigeren gefunden haben. Achten Sie dabei aber unbedingt darauf, wie lange der Preis garantiert wird, und schließen Sie keine Verträge ab, die Sie lange an das Unternehmen binden. Besonders bei kurzfristigen Preissteigerungen durch den Energiekonzern sollten Sie immer die Möglichkeit haben Ihren Vertrag zu kündigen.

Heizen mit Strom

Was in den 1980er Jahren noch eine beliebte Art zu heizen war, ist in den letzten Jahren immer mehr verpönt gewesen. Die elektrische Fußbodenheizung. Was dabei kaum einer weiß ist, dass die Heizungen in den letzten Jahren immer günstiger geworden sind, auch im Verbrauch. Eine moderne, elektrische Fußbodenheizung lässt sich individuell an die Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen und spart dabei ordentlich an Energie. Wozu einen ganzen Raum heizen, wenn nur das vordere Drittel oder ein bestimmter „Weg“ genutzt wird. Elektrische Fußbodenheizungen lassen sich individuell an das Wohnverhalten ihrer Besitzer anpassen und sind einfach in der Handhabung.

Sie erzeugen eine angenehme Wärme und lassen sich schnell und einfach installieren, ohne, dass größere Umbaumaßnahmen im Haus durchgeführt werden müssen. Dafür sind sie im Verbrauch etwas teurer, als die wassergeführten Installationen, allerdings können Sie umgekehrt tatsächlich auch nur da zugeschaltet werden, wo sie auch wirklich gebraucht werden.

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